Freitag, 17. Dezember 2010
Kleine Rundreise mit Tammie


































































Montag, 6. Dezember 2010
Himmel
jeden tag wenn ich in der mittagspause auf dem weinfeld zwischen den reihen liege schaue ich gerne in den himnmel. jedes mal ist er ein wenig anders, oft erstaunlich, faszinierend, wunderschoen. hier einige eindruecke...






























Mittwoch, 8. September 2010
wolken/bucht/wind
wellington ist an einer grossen bucht gelegen. nur ein kleiner streifen verbindet diesen riesigen see mit dem meer. doch trotzdem sieht man sofort, dass es sich um meer handelt und nicht um ein binnengewaesser.
wellington liegt auf der suedlichen seite der bucht auf einem wiederum kleinen streifen land, der die bucht vom meer trennt.
die letzten tage hatte ich einen couchsurfer in petone auf der noerdlichen seite der bucht, hatte somit einen tollen blick auf wellington.

wellington ist bekannt fuer sein windiges wetter. das bekam ich am montag auf beeindruckende weise zu spueren. meine host war frueh am morgen zur arbeit gegangen, so hatte ich ausgeschlafen als ich um elf uhr aus dem fenster sah, das es wohl bald anfangen wuerde zu regnen.
da ich immernoch einen spannenden roman von mankell hatte, richtete ich mich auf einen regentag auf der couch ein.
als es einige stunden spaeter immernoch nicht angefangen hatte zu regnen und sogar ein kleiner streifen blauer himmel zu sehen war beschloss ich es zu wagen petone zu fuss zu erkunden.
ich packte mich in alle erdenklichen pullover und jacken, die ich hatte, schluepfte in meine kopfhoerer und lief los.

als erstes beschloss ich das wasser zu sehen. nach zehn minuten fussweg erreichte ich die bucht.

in deutschland fand ich immer die atmosphaere interessant die aufkommt kurz bevor es zu regnen anfaengt. der wind weht durch die haare, ein undurchdringliches grau erstreckt sich ueber eine himmelsrichtung, waerend der himmel in einer anderen himmelsrichtung noch vom guten wetter zeugt. die farben die der himmel in diesem moment annimmt und der geruch von regen der in der luft liegt ist in deutschland ein seltenes kurzes schauspiel.

an diesem tag war dies der dauerzustand. verschiedenste wolkenbilder erstreckten sich ueber dem himmel, grauer nebel hing ueber den haengen der berge und ueber dem wasser. blauer himmel lies sich hier und da blicken und der starke wind mischte dieses schauspiel kraeftig auf.
doch das ganz besondere war die farbe des wassers. mal tuerkis, mal gruen, mal blau, hell gluehend als wuerden lichter auf dem grund leuchten. aber immernoch so unfassbar undurchdringlich wie das meer, nicht wellig und doch unruhig. eine flaeche, die ich so gerne beruehren wuerde und es mir doch nie vorstellen koennte.

ich stand etwa 40 minuten einfach nur da und sah wie der wind bilder auf die wasseroberflaeche malte und den sand ueber den strand wehen lies.

neuseeland hat viele schauspiel zu bieten. ich hoffe ihr koennt ein wenig daran teilhaben